Bundesradsporttreffen Hannover 2017

Vorab gleich Kritik an eine höhere Instanz. Das war kein guter Job! Das hätte man besser machen können lieber Wettergott!

Hochachtung und dickes Lob hingegen an die Veranstalter! Die haben alles gegeben um aus der misslichen Situation das Beste zu machen. Dies ist ihnen auch geglückt und es war dann letztendlich doch noch eine rundum gelungene Veranstaltung. Ach ja, es geht natürlich um den starken Regen, Regen in der Menge, dass Straßen überschwemmt und Brücken gesperrt wurden.

Da musste natürlich improvisiert werden. Routen mussten spontan umgeplant werden, was keine leichte Aufgabe für das Organisationsteam darstellte. Da gab es bei der Ausschilderung schon mal einige Irritationen. Aber alles gut, fragt man sich halt durch.

Irgendwie fand dann doch noch jeder zur nächsten Kontrolle. Hier konnte dann geschlemmt werden, was tatsächlich nicht übertrieben ist. Es wurde nahezu alles, worüber der Radler sich freut und noch viel mehr angeboten. Freude gab es auch über den gut gewählten Startort. Das Gelände vom Landes Sport Bund Niedersachsen war schon ideal. Zentral gelegen tangierte es direkt die City. Von meinem Hotel aus waren es mit dem Rad nur 5 Minuten bis hier her. Eine große Bühne, Verkaufsstände, jede Menge Sitzgelegenheiten. Alles da!

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Ein schönes Rahmenprogramm mit stets kurzweilige Unterhaltung rundete das Ganze ab. Am letzten Tag fand sogar ein Kunstradfahren statt, das sieht man sonst eher selten. Nicht zu vergessen natürlich die angebotenen RTF Touren. Ja, sie waren flach, flach mit Hügeln! "Berge gibt es hier nicht", sagte mir gleich am ersten Tag ein freundlicher Helfer. Gut, das war nicht so wirklich neu, aber den Wind verschwieg er. Wind von vorne, von der Seite, aber leider selten von hinten, dafür immer reichlich. Wer braucht da schon Berge, wenn er Wind hat? Boltenhagen lässt grüßen!

Touristische Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten gab es auch. Die Marienburg und das Steinhuder Meer bleiben mir in Erinnerung, aber viel mehr die vielen Radsportfreunde, die man hier immer wieder trifft. Das ist für mich der eigentliche Wert dieser Veranstaltung. Insgesamt waren wir vom RSC Schwelm mit 6 Teilnehmern vor Ort. Da war natürlich noch viel Luft nach oben in diesem Jahr. Es wäre schön, wenn wir im nächsten Jahr am Vogelsberg wieder größere Präsenz zeigen. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.

Heiner

 

Presse: WR WP Schwelmer RSC-Duo in der grünen Hölle 15.08.2017