Geschrieben von K.J.
Saerbeck, 3. Juli 2011 - Felix: Sprintdistanz (0,60 km / 17 km / 5 km)
K.J.: Kurzdistanz (1,40 km / 34 km / 10 km)
( Swim / Bike / Run)
Samstagabend, ein letzter Blick auf "wetter.com" ließ für Sonntag nichts Gutes ahnen - Regen bei Temperaturen um die 14-17 Grad Celsius. "Haaalllooo Sommer, hörst du mich? Ich bins, Klaus. Komma bei die Papi bei!!" Mit diesen Gedanken "checkte" ich mich, angezogen wie ein Inuit, am Sonntagmorgen um 8:15 Uhr im Athletikpark des Saerbecker Triathlons ein.
Die grauen Wolken, der auffrischende Wind, die Kälte und immer wieder mein flehender Blick gen Himmel: "Bitte, lasse es nicht regnen." In meiner Fleece-Jacke dick eingemummelt und somit gegen Wind und Kälte geschützt, richtete ich meinen zugewiesenen Wechselplatz ein. Aus dem Augenwinkeln heraus sehe ich Felix, auf dem Weg zu ihm, schaue ich mir die schönen Tri-Maschinen der anderen Athleten an und höre plötzlich meinen Namen. "He Klaus, was machst du denn hier?" Vor mir steht Lars (Weber), einer unser Top-Triathlen aus dem Tri Club Wuppertal. "Und du Lars, nicht in Düsseldorf bei der DM?" "Düsserldorf? Der Saerbecker Triathlon einfach nur schön. Ich will hier meine Form für Frankfurt testen." Lars will sich bei der Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship (24.7.) für Hawaii qualifizieren. Ein bisschen später treffe ich auf einen weiteren Tri-Cubber Karsten (Koutsky).
9:40 Uhr, die Wettkampfbesprechnug für die Sprinter soll in 5 Minuten beginnen. Fragend schauen Eva und ich uns gegenseitig an. Der Strand voll mit Athleten. "Siehst du Felix?" "Neee!" Wo ist Felix? Im Laufschritt eilte ich zurück in die Wechselzone - in stoischer Ruhe kam mir Felix entgegen. "Ja, ich weiß, ich hab noch 5 Minuten." "Nein, jetzt nur noch eine!" "Aber .." Wieder geht mein Blick gen Himmel: <Lieber Gott, in meinem nächsten Leben stattest du mich mit der gleichen Felix-Gelassenheit aus, aber jetzt brauche ich sofort Geduld - ist das okay für dich?> Felix steht mit den Füssen im Wasser und wartet auf den Startschuss. Eva und ich gehen zum Schwimmausstieg und warten der Dinge die sich ergeben werden.
10, 9, 8, [...] Start.
Wenige Minuten später am Schwimmausstieg: "Ist das da unten Felix?" "Kann sein, jo das isser." "Was macht er da?" "Weiß nich, glaub der sucht was." "Sieht so aus, als hätte er seine Schwimmbrille verloren." "Sucht er die etwa jetzt?" "Das kann nicht sein oder?" So oder so ähnlich, hat sich der Dialog zwischen Eva und mir ergeben, nachdem wir gesehen haben, was sich keine 20 Meter vor uns abspielte. Felix steht auf seinen Füssen im hüfttiefen Wasser. Mit dem Kopf im Wasser rühren seine Hände auf der Suche nach der Brille das Wasser um. Freunde stellt euch das vor. Die restlichen Athleten und die Athletinnen, welche später gestartet sind, mussten jetzt irgendwie an diesem im Wasser stehenden Hindernis, welches sich direkt an der Ausstiegszone befindet vorbei. - "FELIX, was machst du da? Komm raus aus dem Wasser!!!" Mit dieser geflüsterten, überaus freundlichen und äußerst liebenswerten Ansprache weckte Eva unseren Triathleten aus seiner Lethargie auf. Felix stolpert über den leicht erhöhten Sandstrand, rennt zu seinem Wechselplatz - Minuten später sehe ich nur noch, wie er sein Rad aus der Wechselzone schiebt. 37:05 Minuten später tauscht er seine Rad- gegen die Laufschuhe ein. Diesen Rad-Laufwechsel erlebe ich noch mit, dann muss ich selbst zum Start, zur Wettkampfbesprechung.
Felix hat in einer Gesamtzeit von 1:20:43 gefinisht. Diese Zeit bedeutet für ihn Platz 248 der Ges-Wertung und Platz 28 seiner Altersklasse.Felix, du startest jetzt in der MHK (männlich Hauptklasse) und nicht mehr bei den Junioren. In der MHK ist die Luft dünner, sind die Leistungsanforderungen höher!! Die Leistungsbereitschaft ist das absolute Limit. Die Jungs trainieren für ihren sportlichen Werdegang, die wollen und müssen sich untereinander beweisen und in der Tri-Szene behaupten. Glaube mir - schau dir die Zeiten an - später (AK>30) wird die Luft noch dünner. Dann haben die MHKs ein Jahrzehnt Wettkampferfahrung auf sehr hohem Niveau hinter sich. Die Zeiten werden immer geringer, das bedeutet für dich, ein höheren Trainingsaufwand mit zielgerichtetem Training oder Stagnation oder Rückschlag.
Während Felix noch auf der Laufstrecke unterwegs ist, beginnt mein Start-Countdown. 1.400 Meter Schwimmen liegen vor mir. Gegenüber den letzten Jahren mit Wassertemperaturen jeseits der 24 Grad Celsius, blieb das Thermometer diesmal bei 20,5 Grad stehen. Das bedeutete für uns Athleten "Neopren-Freigabe". Jedem Athleten wurde freigestellt mit oder Neo zu schwimmen. Grundsätzlich finde ich das Schwimmen ohne Neo als angenehmer, aber mit Neo schöner. Widerspruch? Nein. Mit einem Neo ist das Schwimmen leichter, die Wasserlage des Schwimmers ist deutlich besser und damit ist man schneller unterwegs. 27:40 Minuten brauche ich für die 2*700 Meter plus Landgang. Meine Wechselzeiten, von Eva handgestoppt, lagen je unter 2 Minuten und damit mehr als zufriedenstellend. Das Radfahren selbst war in diesem Jahr anders als in den vorangegangenen Jahren - es hat weniger Spaß gemacht. Lag es an der geänderten Streckenführung? Oder, an den feuchtkühlen Temperaturen? Oder, an den starken Wind? Oder? Meine Disziplin war es eher nicht. Obwohl, unter einer Stunde inkl. der Wechselzeiten für 34 km ist nicht unbedingt schlecht, aber mein "Gefühl" wird dadurch nicht besser.
Das Laufen lief gut - schönes Wortspiel oder? Das Laufen lief - das hat was. Die ersten 7 km bin ich mit der Masse gelaufen - d.h. egal was auch kommt, ich halte dagegen - keiner sollte an mir vorbei laufen. Eine Ausnahme musste ich machen: Stefan Günnigmann (Sieger) überrundete mich zw. km 3 und 4. Nach 7 km zog ich mein Tempo ein wenig an und ab km 8 verfiel ich in einem leichten Sprint, sodass ich noch 3 Läufer vot dem Finish überholen konnte.
In einer Zeit von 2:13:40 Stunden bin ich als 64ster über die Ziellinie gelaufen. Platz 64 von 137 (7 / 14 AK) ist für mich ein toller Erfolg.
Saerbeck im Jahr 2011: (siehe meinen Bericht 2010)
War ich im letzen Jahr noch voller Begeisterung über die Stimmung an den Strecken und habe diese "seitenweise" mit Worten gefüllt, so brauche in diesem Jahr nur zwei Worte zu schreiben TOTE HOSE. Am Start keine Stimmung, auf menschenleeren Strecken fuhr und lief man durch die Geisterstadt und im Ziel war man auch alleine. Klar, wir Kurzdistanzathleten sind eine Stunde später, als die Sprinter gestartet und wir brauchen ca. eine Stunde länger für die Bewältigung der doppelten Distanz. Bei diesen Wetterverhältnissen, wollte kein Zuschauer mehr - Partner ausgenommen - auf uns warten.
Saerbeck war und ist ein Triathlon mit anschließendem Grillfest unter Feunden, in meiner alten Heimat. Aber in Düsseldorf, mit der DM, den Stimmungsnestern im Medienhafen und der Altstadt - mehr als 30.000 Zuschauer - ist ein mächtiger Konkurrent am Tri-Horizont erschienen. Die Stars der Tri-Szene sind dort versammelt, die Organisation ist perfekt und das zieht den Tross der Hobbyathlten nach - Düsseldorf war innerhalb von wenigen Tagen ausgebucht, Saerbeck hat dies bis zum Schluss nicht geschafft. Diesen Sog muss Saerbeck dauerhaft standhalten können - aber wie??
Die Toten Hosen sind in Düsseldorf - Die TOTE HOSE war in Saerbeck. Das muss nicht so bleiben. Saerbecker und Orga-Team, macht eure Hausaufgaben, wir Athleten werden es euch danken.
Übrigens, mein Flehen gen Himmel hat geholfen. Ein bisschen Nieselregen, aber die gefürchteten Regenschauer blieben aus. - DANKE
und
Das kühle Wetter hatte auch seinen Vorteil. Das Wasser schmeckte besser und ließ sich dank weniger Entengrütze auch besser schlucken.
und
Felix hat sein Brille wieder - Dank Eva
Eurer
K.J
Saerbeck, 3. Juli 2011 - Felix: Sprintdistanz (0,60 km / 17 km / 5 km)
K.J.: Kurzdistanz (1,40 km / 34 km / 10 km)
( Swim / Bike / Run)
Samstagabend, ein letzter Blick auf "wetter.com" ließ für Sonntag nichts Gutes ahnen - Regen bei Temperaturen um die 14-17 Grad Celsius. "Haaalllooo Sommer, hörst du mich? Ich bins, Klaus. Komma bei die Papi bei!!" Mit diesen Gedanken "checkte" ich mich, angezogen wie ein Inuit, am Sonntagmorgen um 8:15 Uhr im Athletikpark des Saerbecker Triathlons ein.
Die grauen Wolken, der auffrischende Wind, die Kälte und immer wieder mein flehender Blick gen Himmel: "Bitte, lasse es nicht regnen." In meiner Fleece-Jacke dick eingemummelt und somit gegen Wind und Kälte geschützt, richtete ich meinen zugewiesenen Wechselplatz ein. Aus dem Augenwinkeln heraus sehe ich Felix, auf dem Weg zu ihm, schaue ich mir die schönen Tri-Maschinen der anderen Athleten an und höre plötzlich meinen Namen. "He Klaus, was machst du denn hier?" Vor mir steht Lars (Weber), einer unser Top-Triathlen aus dem Tri Club Wuppertal. "Und du Lars, nicht in Düsseldorf bei der DM?" "Düsserldorf? Der Saerbecker Triathlon einfach nur schön. Ich will hier meine Form für Frankfurt testen." Lars will sich bei der Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship (24.7.) für Hawaii qualifizieren. Ein bisschen später treffe ich auf einen weiteren Tri-Cubber Karsten (Koutsky).
9:40 Uhr, die Wettkampfbesprechnug für die Sprinter soll in 5 Minuten beginnen. Fragend schauen Eva und ich uns gegenseitig an. Der Strand voll mit Athleten. "Siehst du Felix?" "Neee!" Wo ist Felix? Im Laufschritt eilte ich zurück in die Wechselzone - in stoischer Ruhe kam mir Felix entgegen. "Ja, ich weiß, ich hab noch 5 Minuten." "Nein, jetzt nur noch eine!" "Aber .." Wieder geht mein Blick gen Himmel: <Lieber Gott, in meinem nächsten Leben stattest du mich mit der gleichen Felix-Gelassenheit aus, aber jetzt brauche ich sofort Geduld - ist das okay für dich?> Felix steht mit den Füssen im Wasser und wartet auf den Startschuss. Eva und ich gehen zum Schwimmausstieg und warten der Dinge die sich ergeben werden.
10, 9, 8, [...] Start.
Wenige Minuten später am Schwimmausstieg: "Ist das da unten Felix?" "Kann sein, jo das isser." "Was macht er da?" "Weiß nich, glaub der sucht was." "Sieht so aus, als hätte er seine Schwimmbrille verloren." "Sucht er die etwa jetzt?" "Das kann nicht sein oder?" So oder so ähnlich, hat sich der Dialog zwischen Eva und mir ergeben, nachdem wir gesehen haben, was sich keine 20 Meter vor uns abspielte. Felix steht auf seinen Füssen im hüfttiefen Wasser. Mit dem Kopf im Wasser rühren seine Hände auf der Suche nach der Brille das Wasser um. Freunde stellt euch das vor. Die restlichen Athleten und die Athletinnen, welche später gestartet sind, mussten jetzt irgendwie an diesem im Wasser stehenden Hindernis, welches sich direkt an der Ausstiegszone befindet vorbei. - "FELIX, was machst du da? Komm raus aus dem Wasser!!!" Mit dieser geflüsterten, überaus freundlichen und äußerst liebenswerten Ansprache weckte Eva unseren Triathleten aus seiner Lethargie auf. Felix stolpert über den leicht erhöhten Sandstrand, rennt zu seinem Wechselplatz - Minuten später sehe ich nur noch, wie er sein Rad aus der Wechselzone schiebt. 37:05 Minuten später tauscht er seine Rad- gegen die Laufschuhe ein. Diesen Rad-Laufwechsel erlebe ich noch mit, dann muss ich selbst zum Start, zur Wettkampfbesprechung.
Felix hat in einer Gesamtzeit von 1:20:43 gefinisht. Diese Zeit bedeutet für ihn Platz 248 der Ges-Wertung und Platz 28 seiner Altersklasse.Felix, du startest jetzt in der MHK (männlich Hauptklasse) und nicht mehr bei den Junioren. In der MHK ist die Luft dünner, sind die Leistungsanforderungen höher!! Die Leistungsbereitschaft ist das absolute Limit. Die Jungs trainieren für ihren sportlichen Werdegang, die wollen und müssen sich untereinander beweisen und in der Tri-Szene behaupten. Glaube mir - schau dir die Zeiten an - später (AK>30) wird die Luft noch dünner. Dann haben die MHKs ein Jahrzehnt Wettkampferfahrung auf sehr hohem Niveau hinter sich. Die Zeiten werden immer geringer, das bedeutet für dich, ein höheren Trainingsaufwand mit zielgerichtetem Training oder Stagnation oder Rückschlag.
Während Felix noch auf der Laufstrecke unterwegs ist, beginnt mein Start-Countdown. 1.400 Meter Schwimmen liegen vor mir. Gegenüber den letzten Jahren mit Wassertemperaturen jeseits der 24 Grad Celsius, blieb das Thermometer diesmal bei 20,5 Grad stehen. Das bedeutete für uns Athleten "Neopren-Freigabe". Jedem Athleten wurde freigestellt mit oder Neo zu schwimmen. Grundsätzlich finde ich das Schwimmen ohne Neo als angenehmer, aber mit Neo schöner. Widerspruch? Nein. Mit einem Neo ist das Schwimmen leichter, die Wasserlage des Schwimmers ist deutlich besser und damit ist man schneller unterwegs. 27:40 Minuten brauche ich für die 2*700 Meter plus Landgang. Meine Wechselzeiten, von Eva handgestoppt, lagen je unter 2 Minuten und damit mehr als zufriedenstellend. Das Radfahren selbst war in diesem Jahr anders als in den vorangegangenen Jahren - es hat weniger Spaß gemacht. Lag es an der geänderten Streckenführung? Oder, an den feuchtkühlen Temperaturen? Oder, an den starken Wind? Oder? Meine Disziplin war es eher nicht. Obwohl, unter einer Stunde inkl. der Wechselzeiten für 34 km ist nicht unbedingt schlecht, aber mein "Gefühl" wird dadurch nicht besser.
Das Laufen lief gut - schönes Wortspiel oder? Das Laufen lief - das hat was. Die ersten 7 km bin ich mit der Masse gelaufen - d.h. egal was auch kommt, ich halte dagegen - keiner sollte an mir vorbei laufen. Eine Ausnahme musste ich machen: Stefan Günnigmann (Sieger) überrundete mich zw. km 3 und 4. Nach 7 km zog ich mein Tempo ein wenig an und ab km 8 verfiel ich in einem leichten Sprint, sodass ich noch 3 Läufer vot dem Finish überholen konnte.
In einer Zeit von 2:13:40 Stunden bin ich als 64ster über die Ziellinie gelaufen. Platz 64 von 137 (7 / 14 AK) ist für mich ein toller Erfolg.
Saerbeck im Jahr 2011: (siehe meinen Bericht 2010)
War ich im letzen Jahr noch voller Begeisterung über die Stimmung an den Strecken und habe diese "seitenweise" mit Worten gefüllt, so brauche in diesem Jahr nur zwei Worte zu schreiben TOTE HOSE. Am Start keine Stimmung, auf menschenleeren Strecken fuhr und lief man durch die Geisterstadt und im Ziel war man auch alleine. Klar, wir Kurzdistanzathleten sind eine Stunde später, als die Sprinter gestartet und wir brauchen ca. eine Stunde länger für die Bewältigung der doppelten Distanz. Bei diesen Wetterverhältnissen, wollte kein Zuschauer mehr - Partner ausgenommen - auf uns warten.
Saerbeck war und ist ein Triathlon mit anschließendem Grillfest unter Feunden, in meiner alten Heimat. Aber in Düsseldorf, mit der DM, den Stimmungsnestern im Medienhafen und der Altstadt - mehr als 30.000 Zuschauer - ist ein mächtiger Konkurrent am Tri-Horizont erschienen. Die Stars der Tri-Szene sind dort versammelt, die Organisation ist perfekt und das zieht den Tross der Hobbyathlten nach - Düsseldorf war innerhalb von wenigen Tagen ausgebucht, Saerbeck hat dies bis zum Schluss nicht geschafft. Diesen Sog muss Saerbeck dauerhaft standhalten können - aber wie??
Die Toten Hosen sind in Düsseldorf - Die TOTE HOSE war in Saerbeck. Das muss nicht so bleiben. Saerbecker und Orga-Team, macht eure Hausaufgaben, wir Athleten werden es euch danken.
Übrigens, mein Flehen gen Himmel hat geholfen. Ein bisschen Nieselregen, aber die gefürchteten Regenschauer blieben aus. - DANKE
und
Das kühle Wetter hatte auch seinen Vorteil. Das Wasser schmeckte besser und ließ sich dank weniger Entengrütze auch besser schlucken.
und
Felix hat sein Brille wieder - Dank Eva
Eurer
K.J
Verein